Vasektomie

No scalpell - Vasektomie

Die „No scalpell“- Vasektomie wird von mir seit Jahren erfolgreich angewendet. Sie stellt ein minimal-invasives Verfahren zur Sterilisation des Mannes dar und bietet hinsichtlich des angestrebten Erfolgs – der sicheren Zeugungsunfähigkeit – die gleiche Sicherheit wie herkömmliche Vasektomieverfahren.

Der Begriff „no scalpell“ –Vasektomie impliziert eine unblutige Methode, was die Technik aber nicht sein kann da die sichere Sterilisation nur durch die Freilegung und vollständige Durchtrennung beider Samenleiter erfolgen kann. Es ist kein unblutiges, aber ein minimal-invasives Verfahren, das bedeutet, dass nur eine kleine Öffnung an der Hodenoberfläche als Zugangsweg zum Samenleiter eröffnet werden muss.

Ablauf

Nach Rasur und Desinfektion der Skrotalhaut erfolgt die Lokalanästhesie der Stelle am Hodensack, die für den Zugang zu den Samenleitern eröffnet werden muss.
Mit 1%iges Lokalanästhetikum (z.B. Scandicain) wird in der Raphe der Skrotalhaut eine Quaddel gesetzt. Dann werden beide Samenleiter jeweils zwischen zwei Fingern gefaßt und umspritzt.
Nach ein bis zwei Minuten entsteht so eine vollständige Betäubung des Operationsgebiets.

Dann erfolgt eine Stichinzision der Skrotalhaut mit der Stichklemme im Bereich der zuvor gesetzten Infiltartionsstelle.

Durch Spreizen der Stichklemme entsteht eine ca. 1 cm breite Öffnung der Skrotalhaut in der Raphe. Der linke und anschließend der rechte Samenleiter werden mit zwei Fingern der linken Hand zur Skrotalinzision geführt und durch diese mit der Ringklemme gefasst und herangezogen. Mit der Spitzklemme werden die Samenleiter freipräpariert.

Danach wird der Samenleiter herausgezogen und zweifach abgebunden. Nach Durchtrennung werden die beiden Enden der Samenleiter mit Strom verkocht (elektrokoaguliert), was die Öffnungen sicher verschließt.

Anschließend werden die beiden Stümpfe wieder versenkt, in dem sie jeweils in zwei verschiedenen Schichten der Hodenhüllen zu liegen kommen.
Nachdem beide Samenleiter durchtrennt und die Stümpfe wieder versenkt wurden, erfolgt der Verschluss der Haut des Hodens.

Anschließend wird für zwölf Stunden ein leichter Kompressionsverband angelegt.

Die Operation bietet höchste Effektivität bei relativ geringem Aufwand und geringem Risiko.

Ein Informationsvideo können Sie hier ansehen. Die Information ersetzt jedoch nicht ein ausführliches Beratungsgespräch vor der geplanten Operation.

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